Marco Theiss

Marco Theiss wurde 1984 in Frankfurt am Main geboren. Schon früh war er das seltsame Kind, das auf gesellschaftlichen Anlässen oft stundenlang mit einem Block in der Ecke saß, statt mit anderen Kindern zu spielen. Statt ins soziale Abseits zu geraten, war er in der Schulzeit als Stunden-Killer geschätztdessen Vorträge seiner frühen (und laaangen) Kurzgeschichten im Deutsch- und Englischunterricht die Lehrer zahlreiche Unterrichtsstunden kosteten, und von seinen Mitschülern immer wieder als spannende Abwechselung gefordert wurden.

Im Alter von 14 Jahren begann Theiss mit dem Verfassen von Drehbüchern und unternahm erste Versuche, diese zusammen mit Freunden als Kurzfilme umzusetzen. Nach dem Abitur verschlug es ihn zum Studium nach Köln. Nachdem er zwei Jahren (und zahlreiche geleerte Flaschen Wodka, Whisky, Bier, Sekt, Wein, Tequila, Rum, Jägermeister, Absinth, Brandy, Flimm. Cognac, Obstler, Likör, Feigling ...) später merkte, dass das Studentenleben zwar absolut, das Studium jedoch so gar nicht sein Ding war, ließ er die Theorie hinter sich und begann in verschiedenen Tätigkeiten bei Film und Fernsehen zu arbeiten.

Die Stimmen in seinem Kopf brachte auch ein Fulltime-Job nicht zum Verstummen, und so verlagerte er das Schreiben in die Nachtstunden, mit dem Gedanken, den Schlaf nachzuholen, wenn er tot war.

Zwischen 2012 und 2022 schrieb Theiss die Drehbücher für verschiedene Horror- und Actionfilme, darunter Ultimate Justice mit Hollywood-Star Mark Dacascos in der Hauptrolle. 

Seit 2018 widmet er sich außerdem verstärkt dem Schreiben von Romanen, und hat seitdem sein Erstlingswerk, den Nordsee-Horror Blutige Ebbe, sowie den Action-Thriller Scott Kelly in Double The Pain über Books On Demand veröffentlicht.

2021 erscheinen seine beiden Horrorromane DOOWYLLOH und Asche, 2022 der Thriller Crossroads. 2023 folgten Neuauflagen seiner ersten beiden Bücher im Programm von Redrum Books. 2024 veröffentlichte Theiss seinen ersten Ausritt ins Western-Genre, Die Mathematik des Bleis im Programm des BLITZ Verlags.

Auch heute – sagen seine Nachbarn – hört man nachts noch häufig das Tippen der Tastatur und das Klirren geleerter Flaschen aus seiner Wohnung.