Leseprobe Ruin Me Softly | Eine YA Suspense Romance mit Bad Boy und Forbidden Love

1. Kapitel

Teile von mir

Der Polizist blendet mich mit seiner Taschenlampe. »Ist Ihnen klar, warum ich Sie rausgewunken habe?«

Um auch den Rest meines erbärmlichen Lebens zu ruinieren?

»War ich zu schnell?«

Ich habe keine Ahnung, aber wahrscheinlich war mein schlingernder Fahrstil der Grund.

Er klopft auf das Autodach. »Ich muss Sie auffordern, aus dem Wagen zu steigen. Zeigen sie mir Ihren Führerschein und die Fahrzeugpapiere.«

Rote und blaue Lichter blitzen im Rückspiegel auf, und der dumpfe Nebelschleier, der mich an diesem Abend vor dem völligen Zusammenbruch bewahrt hat, beginnt sich zu lichten.

Ich will nichts fühlen. Aber vor allem will ich mich nicht erinnern.

»Haben Sie etwas getrunken?«, fragt der Polizist, nachdem ich ausgestiegen bin.

Erst will ich lügen, aber wozu sollte das gut sein? Mir kann sowieso nichts Schlimmeres passieren als das, was ich durchgemacht habe.

»Junge Dame? Ich habe gefragt, ob Sie etwas getrunken haben«, wiederholt er.

Ich sehe ihm in die Augen. »Ja.«

***

Dass ich auf dem Rücksitz eines Streifenwagens mitfahren muss, nüchtert mich schnell aus, aber nicht genug, um den Alkoholtest auf dem Revier zu bestehen.

»Ihr Blutalkoholgehalt liegt bei 0,1 Prozent.« Officer Tanner, der Polizist, der mich angehalten hat, schreibt den Wert in ein Formular auf seinem Klemmbrett. »Das ist 0,02 Prozent über dem legalen Grenzwert im Bundestaat Maryland.«

Ich höre nicht mehr hin und sehe zu, wie die Sekunden an der Wanduhr vorbeiticken. Es ist 22:20 Uhr an einem Dienstagabend.

Die alte Frankie Devereux würde ihrem Freund jetzt vor ihrer Haustür einen Gutenachtkuss geben oder über dem Bewerbungsessay für die Stanford University brüten. Sie hätte ihren Aufsatz noch nicht fertig, aber das würde sie nicht besonders kümmern. Mit einem sehr guten Notendurchschnitt, acht Jahren klassischer Klavierausbildung und zwei Sommern ehrenamtlicher Arbeit in der Kinderklinik läge Stanford in greifbarer Nähe.

Doch die alte Frankie ist mit Noah gestorben.

Das Mädchen, das ich jetzt bin, sitzt in einem fensterlosen Verhörraum und starrt die grauweißen Wände an, deren Farbe an verdorbenes Putenfleisch erinnert.

So hatte ich mir das Ende des ersten Tages meines Abschlussjahrs eigentlich nicht vorgestellt. Obwohl er auch schon ziemlich mies angefangen hat.

Natürlich hat meine Schule, die Woodley Prep, diesen Tag ausgewählt, um eine Gedenkfeier zu Ehren Noahs abzuhalten.

Ich habe Mom angefleht, zu Hause bleiben zu dürfen, aber sie sorgte sich eher um ihren guten Ruf als um meine geistige Gesundheit. »Wie würde das denn aussehen, wenn du nicht dabei wärst?« Das klang wie eine Frage, war aber keine.

Also marschierten wir mit unserem Lehrer nach der fünften Stunde nach draußen, wo sich bereits der Rest der zwölften Klassen vor dem Englischgebäude versammelt hatte.

Noah hasste Englisch.

Sie sprachen über Noah Wells. Kapitän des Lacrosse-Teams. Augen so blau wie der Himmel. Ein Junge, den jeder gernhatte, ich eingeschlossen.

Gestorben mit siebzehn.

Ich sah ein paar Schülern, die Noah kaum gekannt hatten, dabei zu, wie sie einen dämlichen Baum für meinen toten Freund pflanzten – einen Jungen, der nicht mal seinen Müll getrennt hat. So süchtig wie Noah nach saurem Fruchtgummi war, hätte er sich bestimmt mehr über einen Verkaufsautomaten gefreut.

Als der Baum schließlich schief im Boden steckte, sagte Noahs Lacrosse-Trainer ein paar Worte und lud uns alle an diesem Abend zu sich nach Hause ein – eine weitere Zusammenkunft zu Ehren Noahs.

Noah starb vor drei Monaten und ich kann nachts immer noch nicht schlafen. Die Wunde ist noch lange nicht verheilt, aber meine Schule reißt schon den Verband ab.

Es ist fast vorbei, sagte ich mir in Gedanken. Zumindest ging ich davon aus.

Das Gedicht gab mir den Rest.

Die Schulsprecherin Katherine Calder hatte es selbst verfasst und rezitierte es vor dem gesamten Abschlussjahrgang, während ihre Mutter die Darbietung filmte. Schließlich brauchte die dumme Ziege eine bedeutsame persönliche Erfahrung, über die sie in ihrer Collegebewerbung schreiben konnte.

Von diesem Moment an ging es nur noch bergab.

Nachdem ich eine Stunde im Haus des Trainers verbracht hatte, inklusive einer Zugabe von Katherines aufrichtigem Gedicht, ließ ich eine Flasche Wein mitgehen und trank sie im Badezimmer aus. Als ich mich dann auf den Heimweg machte, hatte mich die Kombination aus Wut, Alkohol und Schlafentzug in eine emotionale Handgranate mit einem Autoschlüssel verwandelt.

Mom wird das natürlich nicht so sehen. Sie wird sauer sein. Eigentlich tut mir der Polizist sogar leid, der sie anrufen musste.

Der Turknauf dreht sich und ich setze mich etwas aufrechter hin. Officer Tanner kommt herein und reicht mir einen Becher angebrannt riechenden Kaffee. »Ihre Mutter ist hier.«

Das wird ein Spaß.

Mom wartet in der Eingangshalle. Selbst um Mitternacht bei der Polizei wirkt sie vollkommen gefasst. Sie trägt eine enge schwarze Hose und einen beigefarbenen Kaschmirumhang. Mit ihren leicht geröteten Wangen und den blonden, im Nacken zu einem Pferdeschwanz zusammengebundenen Haaren könnte man sie für meine ältere Schwester halten. Als meine Eltern noch verheiratet waren, hatten ihre Haare denselben hellbraunen Farbton wie meine jetzt. Die blonden Strähnchen habe ich schon vor Monaten hinter mir gelassen, genau wie die alte Frankie.

Mit dem weißen Styroporbecher in der Hand gehe ich zu ihr. Meine Augen sind geschwollen, mein Gesicht mit Wimperntuscheverschmiert. Es ist mir egal, ob ich Ärger bekomme, denn ihre ständigen Schuldgefühle sind noch viel schlimmer.

Mom stürmt an Officer Tanner vorbei, ohne ihn eines Blickes zu würdigen. Sie interessiert sich nur für die Polizei, wenn zu Hause die Alarmanlage ausfällt. »Was hast du dir dabei gedacht, Frankie? Du hättest jemanden umbringen können oder dich selbst.«

»Ich wollte nie jemandem wehtun.«

Nur ich bin mir egal.

»Selbst wenn das stimmt, beweist dein Verhalten der letzten Monate, dass du dich nicht mehr unter Kontrolle hast.« Ihre Stimme wird mit jedem Wort lauter. »Seit Noah gestorben ist, geht es abwärts mit dir. Aber hiermit«, sie zeigt um uns herum, »hast du die Grenze endgültig überschritten.«

Ich habe meine Mom noch nie so wütend erlebt, und ich weiß, dass sie sich noch zurückhält. Sie hasst es, in der Öffentlichkeit eine Szene zu machen. Ich starre auf meine schwarzen Adidas Sambas, ausgetretene Hallenfußballschuhe, die ich im Keller ausgegraben habe. Die alte Frankie hätte sich damit nie außerhalb der Sporthalle blicken lassen. Aber ich trage sie überall.

»Mrs Devereux?« Officer Tann er benutzt seinen Polizistentonfall.

Nicht gut.

»Mein Nachname ist Rutherford, nicht Devereux.« Mom schließt die Augen und atmet tief ein, dann hat sie ihre Beherrschung und ihren Reiche-Erbin-Charme zurück. »Entschuldigen Sie, Officer …?«

»Tanner«, beendet er den Satz für sie, obwohl sein Name auf dem Schildchen über seiner Brusttasche eingraviert ist.

»Die letzten Monate waren für uns nicht gerade leicht. Francesca leidet an PTBS – einer posttraumatischen Belastungsstörung«, erklärt sie, als wäre Officer Tanner nicht klug genug, um die Abkürzung zu kennen. »Das ist natürlich keine Entschuldigung, aber sie hatte vorher noch nie Schwierigkeiten. Wenn Sie keine Anzeige erstatten –«

Officer Tanner hebt die Hand. »An dieser Stelle möchte ich Sie gleich unterbrechen, Ma’am. Ich weiß, dass diese Situation nicht gerade erfreulich ist, und ich würde Ihrem Mann gern mit einer beruflichen Gefälligkeit entgegenkommen. Aber wir reden hier nicht von einem Strafzettel wegen Geschwindigkeitsüberschreitung.«

Mom wirkt gereizt, weil er Dad als ihren Ehemann bezeichnet, aber sie korrigiert ihn nicht. »Francesca besucht die Woodley Prep, und wenn der Schulleiter das herausfindet, bekommt sie einen Schulverweis.« Mom senkt die Stimme. »Sie hat sowieso schon so viel durchgemacht. Wir wissen immer noch nicht, was sie in dieser Nacht mit ansehen musste.«

Alles.

Ich habe alles gesehen.

Ich versuche, nicht daran zu denken, aber Moms Stimme verblasst, während andere Geräusche auf mich einströmen.

Keine Panik. Atme.

Hat das nicht der letzte Psychiater zu mir gesagt? Oder sollte ich mir lieber meinen sicheren Rückzugsort vorstellen? Ich kann mich nicht erinnern. In meinem Hirn legt sich ein Schalter um, bruchstückhafte Erinnerungen an die Nacht, in der Noah starb, stürzen explosionsartig auf mich ein …

Stroboskoplichtblitze.

Eine Menschenmenge drängt sich mit erhobenen Armen auf der Tanzfläche. House plärrt aus den Boxen, der Bass dröhnt.

Mein Kopf hämmert im Takt.

Noah will, dass ich drin warte, während er den Wagen holt. Aber es ist zu laut hier.

Der schwarze Vorhang am Haupteingang teilt sich, kalte Luft schlägt mir entgegen.

Die trübe Straßenbeleuchtung glänzt auf dem feuchten Asphalt. Ich gehe um das Gebäude herum zum Parkplatz. Wo hat er das Auto abgestellt? Ich habe nicht darauf geachtet. Noah erinnert sich immer daran.

Die pinkfarbenen Leuchtbuchstaben der Sugar Factory flimmern über mir.

Noahs Stimme, leise und gedämpft. Ein flüchtiger Blick auf sein himmelblaues Poloshirt. Ein Typ steht vor ihm, sein Gesicht ist von schwarzen Schatten verdeckt – als wäre es ausradiert.

Aber Noah sehe ich klar vor mir, und ich bin sicher, er sieht mich auch. Ganz langsam schüttelt er den Kopf eine kaum wahrnehmbare Bewegung. Ich kenne diesen Blick und spüre kleine Nadelstiche an meinen Armen hinaufwandern. So sieht Noah manchmal nach einem Lacrosse-Match aus, wenn ein wütender gegnerischer Spieler auf ihn zukommt.

Dieser Blick bedeutet: Bleib weg, Frankie …

»Frankie?« Moms Stimme verdrängt das Bild und Noahs Gesicht verschwindet.

Ich öffne die Augen und kämpfe heftig blinzelnd gegen die Doppelbilder.

»Bist du immer noch betrunken?« Meine Mutter erkennt nicht, wann ich einen Flashback habe, was einmal mehr beweist, wie schlecht es zwischen uns steht.

»Ich bin nur müde.« Und total fertig.

Die Glastür am Eingang der Polizeiwache schwingt auf und Dad stürmt herein, als würde ihm das Gebäude gehören. In seinem verwaschenen grünen Indian-Motorrad-T-Shirt, mit den Bartstoppeln, den vernarbten Fingerknöcheln und der schiefen Nase wirkt er eher wie ein Boxer mittleren Alters oder ein Bauarbeiter, aber nicht wie ein verdeckter Ermittler. Doch das ist wahrscheinlich genau der Punkt.

Er hält dem Polizisten hinter dem Schalter kurz seinen Maryland-State-Police-Ausweis hin. Hat Mom ihn angerufen? Oder einer der Officers?

Egal. Er weiß Bescheid.

»Vielleicht setzen Sie sich einen Moment hin, während ich mit Ihren Eltern rede.« Officer Tanner deutet mit einem Kopfnicken auf eine Reihe roter Sitze an der Wand. Das muss er mir nicht zweimal sagen. Dann geht er Dad entgegen. »Tut mir leid, Jimmy. Ich hätte das gern anderes geregelt, aber –«

Dad unterbricht ihn. »Du weißt, dass ich nie die Regeln breche, und das würde ich auch von keinem anderen Polizisten verlangen.«

Ich habe meinen Vater oft über den schmalen Grat zwischen richtig und falsch reden hören. Diese Linie definiert jeden Aspekt seines Lebens und heute Abend habe ich sie übertreten.

Ich beuge mich auf dem Plastiksitz vor und zähle die schwarzen Gummispuren auf dem Boden. Meine langen Haare fallen über meine Schultern und verdecken mein Gesicht. Ich wünschte, ich könnte einfach verschwinden – erst recht, als sich die Eingangstür erneut öffnet.

»Was zum Teufel ist hier los?« King Richard, mein erbärmlicher sogenannter Stiefvater, platzt herein.

»Du solltest einen Gang runter schalten, Richard. Das ist nicht dein Büro«, sagt Dad. »Niemand hier arbeitet für dich.«

»James.« Nur meine Mom nennt meinen Vater bei seinem richtigen Vornamen. »Du könntest wenigstens versuchen, dich zivilisiert zu benehmen.«

Dad verschränkt die Arme. »Ich könnte eine Menge Dinge tun …«

Niemand bringt meine Mom mehr zur Weißglut als mein Dad. Wenigstens bin ich jetzt erst mal aus der Schusslinie.

»Das reicht, Elise.« Mein Stiefvater wirft ihr einen warnenden Blick zu.

Moms Absätze klackern über den Boden, als sie zu ihrem Platz an King Richards Seite eilt. Er legt eine Hand auf ihren Rücken, wahrscheinlich für den Fall, dass er an ihren unsichtbaren Marionettenfäden ziehen muss.

Nach nur wenigen Sekunden ist ein handfester Streit ausgebrochen. Das ist nichts Neues und es macht mir nichts aus, bis sich ihr Geschrei in ein scharfes Flüstern verwandelt. Kein gutes Zeichen.

Gesprächsfetzen wehen zu mir herüber und ich lausche angestrengt.

»… ruiniert ihre Chancen, an der Stanford angenommen zu werden.« Mom.

»Wenn sie so weitermacht …« King Richard.

»Seit Noahs Tod …« Dad.

»Es ist jammerschade, dass sie den Mörder ihres Freundes nicht identifizieren kann.« Officer Tanner bemüht sich nicht, leise zu reden. »Dieser Hurensohn sollte weggesperrt werden.«

Mein Magen zieht sich zusammen, als hätte mich jemand in den Bauch getreten.

Er hat recht, aber es ist nicht jammerschade.

Es ist erbärmlich.

Mein Gedächtnis ist beschädigt – das Psychologencodewort für zu schwach, um das zu verarbeiten, was ich in dieser Nacht gesehen habe. Ich bin eine Geisel meiner Flashbacks, die mich ohne Vorwarnung heimsuchen, und meiner Schlafstörung, die mich nicht länger als drei Stunden pro Nacht zur Ruhe kommen lässt.

Mom und Dad kommen Schulter an Schulter auf mich zu. Eine vereinte Front. Sie haben sich scheiden lassen, als ich drei Jahre alt war, und sie verhalten sich immer noch wie zwei wütende Hunde, die in einem Wandschrank eingeschlossen sind. Wenn sie es geschafft haben, sich über irgendetwas zu einigen, müssen sie wirklich glauben, dass ich nur noch ein paar Wochen davon entfernt bin, an einer Straßenecke anschaffen zu gehen.

Zum ersten Mal an diesem Abend habe ich Angst.

Mom sieht mich an, als wäre ich eine Fremde. »Ich habe versucht, verständnisvoll zu sein, Frankie. Aber du hast dich nicht mehr unter Kontrolle. Du meidest deine Freunde, schleichst dich aus dem Haus, betrinkst dich mit den Rettungsschwimmern aus dem Club.« Vielleicht hat sie zwischen ihren Tennisspielen doch mal auf mich geachtet.

»Das war nur ein Abend«, halte ich dagegen. Damit sie wenigstens Bescheid weiß.

»Ich habe gehofft, dass du mit all dem Schluss machst und wieder das Mädchen wirst, das du vorher warst.«

Bevor ich zusehen musste, wie mein Freund auf einem Parkplatz voller Bierlachen zu Tode geprügelt wurde. Bevor mir klar geworden ist, dass es nichts bringt, immer das Richtige zu tun. Noah war ein ausgezeichneter Schüler, ein Top-Athlet mit Angeboten von drei Elite-Universitäten. Er war ein guter Mensch.

Und er ist trotzdem tot.

»Ich möchte nur, dass du dich wieder wie du selbst fühlst, Liebling«, sagt Mom.

Sie hat immer noch nicht mitbekommen, dass dieses Mädchen nicht mehr existiert.

»Dein Vater und ich sind der Ansicht, dass es an der Zeit ist, ihn mehr in dein Leben einzubeziehen.«

Mehr einbeziehen?

Wenn ich mir vorstelle, wie sehr er sich im Moment an meinem Leben beteiligt, ist das eine ziemlich niedrige Hürde. Ich verbringe zwei Wochenenden im Monat bei meinem Dad, wenn er nicht zu beschäftigt damit ist, als verdeckter Ermittler für die RATTF zu arbeiten – die Regional Auto Theft Task Force. Und wenn ich bei ihm bin, verbringen wir nicht unbedingt schöne gemeinsame Momente. Meistens endet es damit, dass ich Pizzareste esse, bis er von seinem Job als vermeintlicher Autodieb nach Hause kommt. An seinen freien Tagen macht er mit mir eine Art Überlebenstraining, wie er es nennt – ich nenne es Die besten Tricks, einem Serienkiller zu entkommen. Da sind echt witzige Sachen dabei … zum Beispiel wie man sich aus einem Kofferraum befreit, der innen keinen automatischen Entriegelungshebel hat.

»Vielleicht schafft es dein Vater, dich wieder auf die richtige Bahn zu bringen«, fügt Mom hinzu.

Das bezweifle ich.

»Wie soll das funktionieren, wenn wir uns kaum sehen?«, frage ich, wobei ich Dad absichtlich ignoriere, obwohl er direkt neben ihr steht.

Er baut sich zwischen uns auf. »Du ziehst zu mir.«