Leseprobe Bound by Sin | Die spicy Enemies to Lovers Dark Mafia Romance über eine Liebe, die aus der Asche entsteht

Maria

»Fick dich, David. Du bist vielleicht mein Erzeuger, aber deshalb noch lange nicht mein Vater.« Genervt drücke ich auf den roten Button und werfe das Handy mit Schwung auf mein Bett. Es verschafft mir ein höchst zufriedenstellendes Gefühl, dass es erst nach einigen kleineren Hüpfern zum Liegen kommt. Wenigstens kann ich mir so einreden, es ihm gezeigt zu haben. Auch wenn es höchst ärgerlich ist, dass nicht er es war, an dem ich meine Wut auslassen konnte.

Wobei ich dann auch weitaus härter gezielt hätte.

Verdient hätte er es.

Schnaubend vor Zorn und ein wenig zittrig, drehe ich mich um. Dabei treffe ich auf den belustigten Blick meiner Mitbewohnerin. Sie zu sehen sorgt dafür, dass das Blut in meinen Ohren rauscht. »Was?«, fahre ich sie ungehalten an.

Ihre Mundwinkel zucken, dann hat sie sich wieder im Griff. Mit hochgezogenen Augenbrauen presst sie die Lippen aufeinander. »Maria, du übertreibst.« Sie verdreht die Augen und erhebt sich langsam von ihrem Bett.

Ihre Worte bringen meinen Puls erneut zum Rasen. Ich muss mich beherrschen, sie nicht anzuschreien. Noch mehr, ihr nicht meine Ängste, die er in mir hervorholt, entgegenzuschleudern. »Er übertreibt es. Und das schon seit einer ganzen Weile. Wir haben seit Ewigkeiten keinen Kontakt mehr und jetzt meint er mich anrufen zu müssen? Als wüsste ich nicht ganz genau, was er will.« Es gelingt mir nicht, die Gedanken an ihn zu vertreiben.

An David. Meinen Erzeuger.

Vor langer Zeit hätte ich es nicht eine Sekunde gewagt, gegen ihn zu rebellieren.

Inzwischen sind die Dinge anders. Ich bin weit weg von ihm und seiner herrischen Art. Und noch wichtiger: endlich habe ich mit dem ganzen Mist abgeschlossen.

Alicia sieht mich weiterhin verurteilend an. Dabei hat sie keine Ahnung, wer er ist und was er mir alles angetan hat. »Er wollte dir zum Geburtstag gratulieren.«

Ihr Versuch bringt mein Herz wieder zum Rasen.

Ruckartig drehe ich mich um. »Genau.«

Alicia weiß nicht, was er schon alles getan hat. Geschweige denn, wie heuchlerisch er ist. Für sie, in ihrer perfekten Bilderbuch-Welt, ist es unvorstellbar, sich mit seinen Eltern länger als drei Minuten zu streiten. Vermutlich fragt sie sogar freundlich vorab, ob sie denn überhaupt eine andere Meinung haben kann.

Mit David ist das etwas anderes.

Er ist ein erstklassiger Wichser.

Noch dazu hat er schon längst das Recht verwirkt, irgendetwas von mir zu wollen. Geschweige denn, sich bei mir melden zu dürfen.

Schließlich schüttle ich energisch den Kopf. »Weißt du, wenn es ihm um meinen Geburtstag gegangen wäre, hätte er eine schuldbewusste Karte von seiner Sekretärin schicken lassen können. Genauso wie jeder andere beschissene Vater.« Das letzte Wort betone ich besonders. Die Bezeichnung passt schlicht und ergreifend nicht zu ihm. »Am besten inklusive eines dicken Schecks. Das wäre etwas, womit er mehr als nützlich werden würde. Außerdem …« Ruckartig breche ich ab, verdrehe die Augen und lasse mich frustriert auf das Bett fallen.

Ich weiß durchaus, aus welchem Grund mein Vater angerufen hat. Nur ist das nichts, was ich meiner Zimmernachbarin auf die Nase binden werde.

Er wollte mich kontrollieren. Vielleicht noch ein wenig in Diabolos Arsch kriechen, wenn die Beziehung gerade ungünstig ist.

Aus einem anderen Grund hat er sich bisher noch nie gemeldet.

Aber hey, wenn man sein Kind schon bei einem geisteskranken Verbrecher aufwachsen lässt, dann soll man immerhin einen Vorteil davon haben oder nicht?

Er wohlbemerkt. Nicht ich.

»Ich schätze, dass unsere Vorstellungen von normalen Vater-Tochter-Beziehungen unterschiedlich sind.« Sie grinst mich an, wenn auch eine Spur zu mitleidig.

Seufzend schließe ich für einen Moment die Augen und strecke mich auf dem Bett aus. Ich muss ein Zittern unterdrücken. Deshalb kralle ich meine Hände in den Stoff der Decke und versuche mich krampfhaft in Gedanken zu beschäftigen.

Drei Jahre bin ich inzwischen weg.

Drei verdammte Jahre, in denen alles besser wurde.

Jeden einzelnen Tag.

Natürlich gab es hin und wieder ein paar Probleme. Wer hat die nicht? Aber es waren meine Probleme. Ganz normaler Alltagskram. Dinge, die auch jemandem wie Alicia passieren können.

Leider reicht ein beschissener Anruf, um mich zurück in seine Welt zu reißen. Eine Welt aus Missbrauch, Gewalt und Verbrechern.

Dann schlage ich die Augen auf und sehe Alicia direkt an.

Normalerweise kommen wir gut zurecht. Immerhin haben wir auch kaum eine andere Wahl, da wir uns seit über drei Jahren ein Wohnheimzimmer teilen.

Ja, wir sind zu Freundinnen geworden.

Trotzdem bin ich noch immer vorsichtig.

Schließlich gibt es niemanden, dem ich vollständig vertrauen kann. Nicht in allen Bereichen meines Lebens.

Deshalb ist es okay für mich, dass sie denkt, ich würde überreagieren. Es ist okay, dass sie glaubt, es geht nur um meinen Geburtstag oder den Anruf.

Wieder merke ich, wie meine Hände zu zittern beginnen. Mein Hals wird trocken und beinah hilfesuchend blicke ich an die Decke.

Bitter sehe ich mich nach Ablenkung suchend in dem restlichen Zimmer um.

Das verdammte Zimmer.

Ein willkürliches System hat dafür gesorgt, dass wir so viel Zeit miteinander verbringen. Niemand hat darauf geachtet oder gar Rücksicht genommen, was wir wollen. Nicht, dass das etwas verbessert hätte. Es ist leider nicht so, als hätte ich einen Haufen Freunde.

Knapp sehe ich zu Alicia.

Stöhnend wende ich den Blick wieder ab. Allein sie anzusehen, verpasst mir ein ordentlich schlechtes Gewissen. Ich weiß, dass sie mein Misstrauen nicht verdient hat. Trotzdem kann ich nicht vergessen, was ich mein ganzes Leben lang gelernt habe, beziehungsweise, was mir eingeredet wurde.

Es gibt nur drei Regeln:

Gehorche mir.

Schweige.

Und bleib am Leben.

Wobei, letzteres ist eher eine Empfehlung als eine Regel.

Ich kann damit leben, wenn du sie brichst.

Du nicht.

Missmutig verziehe ich das Gesicht, als ich sein boshaftes Grinsen vor Augen sehe. Beinah spüre ich seinen alkoholgetränkten Atem auf meiner Haut. Wie er sich nach vorn lehnte und mit dem Daumen über mein Kinn strich. Jedes Mal musste ich mich beherrschen, mich nicht angewidert abzuwenden.

Das hätte er mir niemals durchgehen lassen.

Alicia bringt unsere Unterhaltung müde in Gang. »Außerdem war es sicher gut gemeint.« Sie hasst es, wenn ich still bin.

Blöd für sie. Ich mag die Stille. Erst recht, wenn ich währenddessen nicht allein bin. Etwas, was sie bis heute nicht verstanden hat. Nicht erst einmal hatten wir eine Diskussion darüber, dass sie es schräg findet, gemeinsam zu schweigen.

Vermutlich eine weitere nervige oder unnormale Eigenart von mir.

Ich seufze. »War es nicht.«

Auf den ersten Blick erinnert sie mich an mich selbst. An mich vor ein paar Jahren. Sie ist süß, immer perfekt gestylt und ihre blonden Locken sind so beschissen ordentlich, dass sich kein einziges Haar traut, quer zu liegen.

Von der Haarfarbe einmal abgesehen hätte sie mein Ebenbild sein können. Manikürte Fingernägel, ein elegant zusammenpassendes Outfit und eine gerade Haltung.

Alles so wunderbar perfekt.

So war ich auch.

Für ihn.

Diabolo Senior.

»Und wenn, dann hätte er nicht drei Wochen zu spät anrufen sollen. Aber lass gut sein. Wechseln wir das Thema.« Diesen Satz schiebe ich nur wenig motiviert hinterher.

Noch ehe Alicia den Mund öffnet, weiß ich, dass sie ihn wieder in Schutz nehmen wird. Sie kennt den Pisser nicht einmal. Es ist einfach ihre Art, in allem etwas Positives zu sehen.

Ja, in Momenten wie diesen nervt es mich, dass ihr dauerhaft Regenbögen aus dem Arsch scheinen.

»Vielleicht willst du ihn noch einmal anrufen, damit ihr euch aussprechen könnt? Man sollte nie im Streit auseinander gehen.«

Ich verdrehe die Augen. Beschissene Regenbögen, wie gesagt.

Unbewusst streiche ich über die Narbe an meinem rechten Unterarm. Sie ist inzwischen verblichen und lediglich eine dünne Linie.

Es überfordert mich, dass ich mich gezwungenermaßen mit diesem Thema beschäftigen muss. Trotzdem kann ich es nicht verhindern, als die Erinnerungen in mir aufsteigen. Meine Atmung wird immer schneller. Meine Arme beginnen zu zucken und meine Kehle fühlt sich zugeschnürt an. Nicht wegen meinem Erzeuger, sondern dem, was er zum Abschied gesagt hat. Du solltest freundlicher zu deinem Daddy sein. Vielleicht erinnere ich dich bald daran, was sich gehört. Oder nein, warte. Diabolo hat mich letztens erst gefragt, wie es dir geht. Vielleicht statten er und Daddy dir schon bald gemeinsam einen Besuch ab.

Allein deshalb könnte ich durchdrehen.

Wenn er hierher kommt … Noch dazu mit ihm.

Meine rasenden Gedanken überschlagen sich. Ich werde hektisch und unsicher.

Aus diesem Grund greife ich mit zittrigen Fingern zu meinen Kopfhörern. Ohne weiter auf Alicia zu achten, stecke ich sie in die Ohren und starte den Podcast WTF.

Marc Maron ist witzig, privat und vor allem: ablenkend.

Es wirkt.

Die Welt um mich herum verstummt und die charmante Stimme sorgt dafür, dass sich mein Puls beruhigt.

Ich werde ruhiger.

Genauso wie Alicia.

Sie starrt mich mit verurteilendem Blick an und presst die Lippen aufeinander. Inzwischen kennt sie mich gut genug, um zu wissen, dass das Gespräch an dieser Stelle beendet ist. Es tut mir leid, sie so zu sehen. Besser gesagt, sie so zu behandeln.

Trotzdem kann ich nicht anders.

Wenn ich an diesem Punkt ankomme, kann ich mich nicht weiter mit dem beschäftigen, was mich dermaßen aufgewühlt hat. Ich muss abschalten. Zumindest, wenn ich nicht allein bin.

Schließlich schiebt sich die blonde Mähne von meiner Mitbewohnerin in mein Blickfeld, sodass ihre ebenen Haarspitzen mein Gesicht kitzeln. Irritiert wische ich sie zur Seite. Sie ignoriert meinen Versuch und zieht an dem Kabel meiner Kopfhörer. Ich beobachte, wie einer von ihnen herunterfällt, während aus dem anderen Marcs Lachen zu hören ist. Es wirkt beinah surreal fröhlich.

»Lass uns in unser letztes Semester starten, okay? Wir müssen noch eine Weile miteinander auskommen.« Ihre Stimme klingt gequält. Dabei merke ich, wie schwer es ihr fällt auf mich zuzugehen. Warum sie es überhaupt macht? Vielleicht hat sie ein Helfersyndrom. Oder keine anderen Freunde.

Nein, das trifft nur auf dich zu, erinnere ich mich missmutig in Gedanken.

Ich kann es kaum erwarten, die Vorlesungen endlich hinter mir zu lassen. »Von einem beschissenen Thema zum nächsten, wie ich sehe«, murmle ich leise. Mal im Ernst. Wer sucht sich auch freiwillig Politikwissenschaften aus?

Die Vorlesungen möchte ich gern hinter mir lassen.

Die Uni nicht.

Die Studienzeit zählt bisher zur besten Zeit meines Lebens.

Zum ersten Mal konnte ich weitaus mehr Freiheiten genießen als zuvor. Auch wenn es bedauerlicherweise noch immer einige Einschränkungen gibt. Schließlich kann ich meine Vergangenheit nicht vollständig hinter mir lassen. Trotzdem würde ich sofort hierbleiben, nur um meiner Kindheit und dem, was ich mein Zuhause genannt habe, zu entkommen.

Alicia nickt wohlwollend. »Die Prüfungen waren zuletzt anspruchsvoll, aber dafür haben wir es bald geschafft.«

Diese Unterhaltung ist so verdammt unangenehm, dass ich mir am liebsten wieder meine Kopfhörer in die Ohren stecken will. Sie versucht das Gespräch am Laufen zu halten, während ich mich bemühe, nicht dem Wahnsinn zu verfallen. »Hm«, gebe ich langgezogen von mir.

Sie betrachtet mich einen Moment lang, bis ich die Augen verdrehe.

Ich muss mich dazu durchringen, bis ich die Worte schließlich herausbringe: »Ja, das ist ein Tomaten-Tag«, brumme ich leise.

Alicia erstarrt. Daraufhin nickt sie, sieht sich kurz unbeholfen um und lässt sich schließlich auf ihr Bett sinken. Krampfhaft starrt sie in eine andere Richtung, was mich zum Seufzen bringt.

In den letzten Jahren haben wir einander gut kennengelernt. Ich weiß, dass man sie besser nicht ansprechen sollte, wenn sie wie eine Irre Sport treibt. Gott allein weiß, was in diesem Moment in ihr vor sich geht. Genauso ist es besser, sich nicht über ihre ekelerregend aussehenden Smoothies lustig zu machen. Mehr als ein heikles Thema.

Aber in der Zeit hat sie auch gelernt meine Grenzen zu respektieren. Oder zumindest versucht sie es.

Leider fällt es ihr schwer, genau diese Momente zu erkennen. Da sie irgendwann einmal meinte, dass ich dann aussehe wie eine rote Tomate kurz vor dem Platzen, habe ich das zu meinen Tomaten-Momenten erklärt.

Dann gibt sie mir Zeit für mich.

Leider hat sie bisher nicht verstanden, dass eben diese Auszeit ihrer Gesundheit dient, nicht meiner.

Mein Temperament ist ein wenig wild, weshalb ich nicht vollständig ausschließen könnte, sie nicht mit einem ihrer dünnen Seidenschals zu erwürgen, wenn sie mir zu sehr auf die Nerven geht.

Nach einer guten halben Stunde scheint ihre Ungeduld zu gewinnen. Nervös steht sie auf, stellt sich vor mein Bett und wippt von einem Bein aufs andere. »Komm schon Maria, lass dich nicht so betteln. Wir verpassen noch die Einführungsveranstaltung, müssen uns für die Kurse eintragen und uns auch allgemein anmelden.« Ihre Augen werden bei den letzten Worten eine Spur größer.

Etwas, das mir nur ein leises Brummen entlockt. »Darauf könnte ich gern verzichten«, murmle ich leise.

Nach ein paar Sekunden der Stille erhebe ich mich schließlich seufzend. »Du hast recht. Entschuldige, ich bin heute ein wenig angespannt.«

Sofort wird Alicias Blick verständnisvoll. Man kann einiges über sie sagen. Aber nicht, dass sie gefühlskalt oder nachtragend ist. Zu meinem Glück.

Wahrscheinlich ist es nur diesem Umstand geschuldet, dass wir uns nicht schon längst die Köpfe eingeschlagen haben.

Ich setze ein gequältes Lächeln auf und verschränke die Arme. Im selben Moment lasse ich sie wieder sinken und halte die Hände verkrampft an den Seiten. Damit hoffe ich, weit weniger verschlossen und ablehnend auszusehen.

Schließlich folge ich Alicia zur Tür.

Jeder Schritt fällt mir schwer. Ich fühle mich zittrig und schwach. Noch dazu habe ich das Gefühl, die Sicherheit meines Zimmers verlassen zu müssen. Besser gesagt: mich in eine unsichere Welt zu begeben.

Ruckartig halte ich inne. »Ich muss nochmal schnell auf die Toilette«, rutscht es mir heraus, noch ehe ich darüber nachgedacht habe. Mein Herz pocht wie verrückt. Kurz zögere ich.

Alicia sieht mich auffordernd an. »Dann geh. Oder wartest du auf meine Erlaubnis?«

Ihre Worte sorgen für eine erneute Welle der Unsicherheit. Ein letztes Mal zögere ich. Dann gehe ich mit einigen schnellen Schritten. Die Tür schlägt hinter mir zu. Im gleichen Moment sinke ich auf den Boden. Meine Schultern beginnen zu beben, mein Herz rast und ich grabe die Hände tief in mein Haar. Ein leises Wimmern rutscht mir heraus.

Verdammt, das hier ist der erste Tag und ich habe bereits das Gefühl, als würde mir alles entgleiten. Ein Anruf und ich verliere die Kontrolle.

Alle diese Momente meiner Kindheit, in denen es mir für einen kurzen Augenblick besser ging, in denen der Schmerz und das Leid aufgehört haben, verbinde ich mit einer einzigen Person.

Für eine Sekunde erschaudere ich bei dem Gedanken an ihn.

Schließlich ist es schon eine ganze Weile her, dass ich ihn so gesehen habe. Als meinen Helden. Stark und unerschrocken.

Ein Wolf, der sich vor sein Rudel stellt.

Und nicht als mein Feind. Einer meiner Peiniger, die mich lediglich unterdrücken.

Als ein Poltern ertönt, sehe ich ruckartig auf. Stimmen nähern sich und bringen mich schlagartig zurück in die Gegenwart.

Fahrig wische ich mit der Hand über mein Gesicht. Zittrig streiche ich meine Klamotten zurecht.

Ich gehe durch die Tür und lasse die Bedenken zurück. Bestimmt sperre ich alle Zweifel weg und konzentriere mich lediglich auf mein Ziel.

Gut genug zu sein, um es aus meinem Leben herauszuschaffen.