Wie ist die Idee zu Das Geheimnis von Eelbrook entstanden und gab es einen „Aha“-Moment?
Ich wollte schon immer etwas über Geister und ein altes Anwesen schreiben. Irgendwann saß ich früh morgens mit Musik im Ohr über meinem Schreibblock, spielte mit verschiedenen Ideen, und plötzlich machte es „Klick“.
Für wen sind deine Bücher perfekt?
Ich schreibe spannende Romane über starke Frauen, in denen das eine oder andere Geheimnis aufgedeckt wird. Wenn du Bücher mit viel Gefühl suchst, die du nicht mehr aus der Hand legen kannst, bist du bei mir an der richtigen Adresse.
Was war zuerst da: Figur, Szene oder die Grundidee?
Zuerst ist immer eine vage Idee da, worum es ungefähr gehen soll. So auch dieses Mal. Ich wusste, die Geschichte soll in einem alten Herrenhaus in England spielen. Und dass neben der Geisterstory auch Liebe ein großes Thema sein soll.
Was hat dich ursprünglich zum Schreiben gebracht?
Der Spaß an der Kreativität und die Lust, es einfach mal auszuprobieren. Das ist bis heute das, was mich am Schreiben reizt: Eigene Ideen umzusetzen und an meinen Texten zu tüfteln. Ich war zwölf, als ich anfing, meinen allerersten Roman zu schreiben. Leider ist er nie über die ersten zwanzig Seiten hinausgekommen.
Bist du Schnellschreiberin oder Feinschleiferin mit Geduld?
Feinschleiferin. Und unerträgliche Perfektionistin. Es dauert lange, bis ich mit einem Text zufrieden bin. Wenn es nach mir ginge, könnte ich ewig daran herumbasteln und nie fertig werden, aber zum Glück gibt es Deadlines.
Was macht dich und deine Bücher besonders?
Ich möchte mich als Mensch in keine Schublade stecken lassen, und mit meinen Büchern ist es nicht anders. Meine Romane besitzen ganz unterschiedliche Elemente: Spannung kombiniert mit Gefühl und Romantik, Familiendrama und vielleicht auch eine Prise Krimi. Und ich finde, das macht den ganz besonderen Reiz daran aus – sowohl für mich beim Schreiben als auch (hoffentlich) für euch beim Lesen.
Welche Hobbys hast du außerhalb des Schreibens?
Stricken und Backen. Ich kann dabei wunderbar meine Gedanken schweifen lassen, und anders als beim Schreiben, das immer ein sehr langwieriger und abstrakter Prozess ist, habe ich hier direkt ein sichtbares Ergebnis.
Wie viel von dir steckt in deinem Buch oder deinen Figuren?
Grundsätzlich ist alles frei erfunden, aber hier und da verstecken sich kleine Details, die ich in anderem Kontext selbst gesehen oder erlebt habe. Ich sage immer: Meine Bücher sind nicht mit mir identisch, aber sie haben meine DNA.
Was liest du privat am liebsten und was war dein letztes Highlight?
Ich lese querbeet alles, worauf ich gerade Lust habe, egal welches Genre oder ob das Buch alt oder neu ist. Mein letztes Highlight war Spell Shop von Sarah Beth Durst. Ich mag auch psychologische Thriller sehr gern, z.B. die Romane von Claire Douglas. Zu meinen Lieblingsbüchern gehören Jane Eyre von Charlotte Brontë und Menschen im Hotel von Vicki Baum.