Was liest du privat am liebsten und was war dein letztes Highlight?
Ich lese das, was ich schreibe: Romance und Fantasy. Zuletzt habe ich We who will die von Stacia Stark gefeiert, eine Mischung aus Vampire Diaries & Gladiator. Gefiel mir wirklich sehr. Außerdem mochte ich The Love Hypothesis – Die theoretische Unwahrscheinlichkeit von Liebe von Ali Hazelwood sehr gerne.
Bist du Schnellschreiberin oder Feinschleiferin mit Geduld?
Eher so Typ Rakete, würde ich sagen. Ich schreibe einen Erstentwurf in ein paar Wochen.
Was macht dich und deine Bücher besonders?
Ich schreibe über starke Frauen, die etwas im Leben erreichen wollen – und zwar, weil sie es verdienen, nicht weil sie gerade mit dem Chef zusammengestoßen sind oder etwas ähnlich Trotteliges. Das nervt mich oft furchtbar, weil es suggeriert, dass wir immer noch das „schwache Geschlecht“ sind. Und manchmal auch das Doofe (lacht). Ich mag Frauen mit Ambitionen, weil ich mich selbst dazu zähle. Ich arbeite ziemlich hart und mache einen guten Job, denke ich. Hopefully. Trotzdem braucht es im Leben eine Balance – und das erkennen meine Protagonistinnen irgendwann auch.
Wie ist die Idee zu deinem Buch entstanden und gab es einen „Aha“-Moment?
Tatsächlich ist die Idee aus einer Absage heraus entstanden. Was zeigt, dass es sich lohnt, dranzubleiben und nicht aufzugeben. Ich hatte eigentlich eine andere Buchidee entwickelt, die aber aktuell nicht ins Programm passt (kommt sicher noch …). Allerdings sagte dp mir, dass sie u.a. an Urlaubsromance interessiert sind. Dann habe ich mir mit einer lieben Autorenfreundin einen passenden Plot überlegt, ihn dp angeboten – und was soll ich sagen? Nach einer Korrekturschleife wurde das Manuskript mit kleinen Änderungen angenommen.
Was war zuerst da: Figur, Szene oder die Grundidee?
Zuerst war die Idee da. Ich dachte mir: Hey, ich schicke meine Protagonistin einfach mal in ein Detox-Hotel, worauf sie gar keinen Bock hat. Und dann zofft sie sich da mit jemandem, den sie voll spießig findet. Das war die – zugegebenermaßen eher grobe – Basis.
Gibt es ein Thema oder eine Botschaft, die dir beim Buch besonders wichtig war?
Mir ist es wichtig, dass Frauen sich nicht dafür schämen müssen, wenn sie beruflich etwas erreichen wollen. Das wird einem ja oft suggeriert. Aber ich finde, wir dürfen das! Man darf darüber aber nicht verbissen werden und nur noch an die Karriere denken. Wir alle brauchen auch Spaß im Leben. Allerdings finde ich, dass man beides wunderbar kombinieren kann. Übrigens auch mit Kind, ich bin alleinerziehende Mama und sehr glücklich damit.
Gibt es etwas, das du deinen Leser:innen gern sagen möchtest?
Ich möchte euch ganz herzlich dafür danken, dass ihr Nele und Matteo eine Chance gebt, zu eurem nächsten Lieblings-Book-Couple zu werden. Ich hoffe, dass ihr mit den beiden mit liebt und - leidet und am Ende glücklich vor euch hin seufzt.